Anti-Bias-Workshops

Anti-Bias-Workshops leben von ihren gruppen­dy­na­mi­schen Prozes­sen, da es um ein gemein­sa­mes Von- und Mitein­an­der­ler­nen geht. Die Trainings werden jeweils an die Bedürf­nisse, Hinter­gründe und Ressour­cen der inter­es­sier­ten Gruppen — wie Kolle­gien oder Teams, Schul­klas­sen oder Seminare, Vereine oder Initia­ti­ven — angepasst.
Neben Einfüh­rungs­ver­an­stal­tun­gen können ein- oder mehrtä­gige Workshop-Formate verein­bart werden. Eine länger­fris­tige Zusam­men­ar­beit bietet sich bei Inter­esse an einer vertie­fen­den Fortbil­dungs­reihe, an einer fachli­chen Beglei­tung zur Praxis­ana­lyse oder bei Struk­tur­än­de­run­gen von Einrich­tun­gen an. Gerne erstelle ich Ihnen ein indivi­du­el­les Angebot mit unter­schied­li­chen Fortbil­dungs­mo­du­len und Schwer­punkt­the­men. Zur Durch­füh­rung der Workshops und Fortbil­dun­gen komme ich in Ihre Einrich­tung oder suche für Sie passende Räumlich­kei­ten. Eine Übersicht über offene Workshops und Seminare finden Sie im Jahres­pro­gramm 2017.

 

 

 

 

Sei dir der Gegen­wart bewusst, die du schaffst,
es sollte die Zukunft sein, die du willst.

(Alice Walker)

 

 

 

 

 

 

 

 

Was wird bei einem Anti-Bias-Training gemacht?

Anti-Bias ist ein erfah­rungs­ori­en­tier­ter Ansatz, wobei nicht nur die Erleb­nisse der Teilnehmer*innen aktiv einbe­zo­gen, sondern auch die Auswir­kun­gen von Dominanz und Unter­drü­ckung durch spezi­elle Übungen und gemein­sa­mes Nachden­ken auf emotio­na­ler sowie kogni­ti­ver Ebene erfahr­bar werden. Ergänzt durch die Vermitt­lung von Hinter­grund­wis­sen wird ein Erken­nen und Verste­hen der persön­li­chen Verstri­ckung in Diskri­mi­nie­rung bzw. Privi­le­gie­rung möglich. Dabei gehen wir beispiels­weise der Frage nach, was unsere Vorstel­lun­gen von »anders« und »normal« bzw. von »wertvoll« und »abgewer­tet« mit gesell­schaft­li­chen Ungleich­heits­ver­hält­nis­sen in Bezug auf Alter, Religion, Herkunft, Bildung, sexuelle Identi­tät oder Sprache zu tun haben.
Schritt für Schritt werden vorur­teils­be­wusste, macht­sen­si­ble und diskri­mi­nie­rungs­kri­ti­sche Betrach­­tungs- sowie Handlungs­wei­sen entwi­ckeln, die als Handwerks­zeug zum aktiven Abbau von Schief­la­gen im eigenen Einfluss­be­reich wie Beruf, Schule oder Ehren­amt genutzt werden können. So kann Inklu­sion aktiv gestal­tet und Vielfalt gestärkt werden. Vorkennt­nisse sind dazu nicht erfor­der­lich.